Gaskocher-Rechner: Wie viele Kartuschen für den Notvorrat?

Fällt der Strom aus, bleibt der Herd kalt. Rechnen Sie hier aus, wie viel Kartuschengas Ihr Haushalt für warme Mahlzeiten und Heißgetränke braucht.

Warme Mahlzeiten pro Tag

Eine Runde ≈ 1 Liter Wasser (etwa 4 Tassen Tee oder Kaffee)

Ihr Gasbedarf (Richtwert)

0 g Gas

Das entspricht – aufgerundet und konservativ gerechnet – ungefähr:

  • 0 × 227-g-Kartusche – mit einer Kartusche Reserve: 0 Stück
  • oder 0 × 445-g-Kartusche – mit einer Kartusche Reserve: 0 Stück

Gerechnete Brenndauer gesamt: rund 0 Stunden auf voller Stufe. Wir empfehlen, immer mindestens eine Kartusche mehr einzulagern, als der Rechner ergibt – Richtwerte bleiben Richtwerte.

Mit welchen Richtwerten rechnet dieses Tool?

Die Berechnung beruht auf typischen Richtwerten üblicher Kartuschenkocher – bewusst konservativ angesetzt, also mit den jeweils oberen Werten:

Annahme Typischer Bereich Gerechnet mit
Gasverbrauch Kartuschenkocher (ca. 2 kW, volle Stufe) ca. 150–160 g pro Stunde 160 g/h
Einfache warme Mahlzeit (ein Topf, 2–4 Personen) ca. 15–20 Minuten 20 Minuten je Kochvorgang
1 Liter Wasser aufkochen ca. 5–7 Minuten 7 Minuten je Liter

Bei mehr als vier Personen rechnet das Tool automatisch mit mehreren Kochvorgängen pro Mahlzeit bzw. mehreren Litern pro Heißgetränke-Runde. Der tatsächliche Verbrauch hängt von Kocher, Topf, Wind und Temperatur ab.

Warum Kochen ohne Strom zum Notvorrat gehört

Ein Stromausfall trifft in den meisten Haushalten auch die Küche: Elektroherd, Backofen, Wasserkocher und Mikrowelle fallen gleichzeitig aus. Kalt essen geht ein, zwei Tage lang gut – eine warme Mahlzeit und ein heißes Getränk sind aber weit mehr als Komfort. Sie wärmen, beruhigen und machen aus einem Ausnahmetag ein Stück Normalität, gerade mit Kindern oder älteren Menschen im Haus.

Ein einfacher Kartuschenkocher ist dafür die unkomplizierteste Lösung: günstig in der Anschaffung, ohne Installation sofort einsatzbereit und mit Kartuschen, die sich platzsparend lagern lassen. Entscheidend ist nur, dass genug Gas im Haus ist – ein Kocher ohne volle Kartusche ist im Ernstfall so nützlich wie eine Taschenlampe ohne Batterien. Genau dabei hilft dieser Rechner: Er übersetzt Ihre Haushaltsgröße und die gewünschte Zahl an warmen Mahlzeiten in eine konkrete Einkaufsmenge.

Das Ergebnis ist bewusst großzügig gerechnet. Im Alltag werden Sie selten die volle Stufe brauchen, dafür kommen Kleinigkeiten dazu: Babynahrung erwärmen, Wasser für die Wärmflasche, ein zweiter Topf. Die empfohlene Reservekartusche fängt solche Posten ab. Lagern Sie Kartuschen trocken, nicht in praller Sonne und außerhalb der Reichweite von Kindern – und probieren Sie den Kocher einmal in Ruhe aus, bevor Sie ihn wirklich brauchen.

Wie viel Wasser und Lebensmittel zum Gaskocher gehören, lesen Sie im Ratgeber Notvorrat anlegen. Alles zu Lampen, Powerbanks und Alternativen beim Kochen finden Sie unter Licht & Energie. Und ob sonst alles bereitliegt, prüfen Sie am schnellsten mit unseren Notfall-Checklisten.

Quellen & weiterführende Informationen